Sonntag, 10. August 2014



Sodomie/Zoophilie

 
Viele können mit dem Begriff immer noch nichts anfangen, das haben wir gestern wieder erlebt, als wir der Demo gegen sexuellen Missbrauch an Tieren beiwohnten.
 
Ich kopiere mal den ersten Satz der Internet-Plattform Wikipedia: "Sodomie (vom neulateinischen Sodomia) ist ein religiöses, christliches Konstrukt für sündiges, angeblich widernatürliches Sexualverhalten, das nicht der Fortpflanzung in der Ehe dient (nicht-regenerativ). Der Begriff ist angelehnt an die biblische Sodom-Überlieferung. Abhängig von der vorherrschenden Sexualmoral der jeweiligen Zeit und Kultur wurden und werden Formen der Sodomie strafrechtlich verfolgt. Sodomie steht heute umgangssprachlich hauptsächlich für sexuelle Praktiken mit Tieren (Zoophilie; lat.: Sodomia bestialis)."
 
Als wissenschaftlicher Begriff hat sich mittlerweile 'Zoophilie' durchgesetzt. Wer sich hier mit der durchaus kontrovers geführten Meinung zu diesem Thema befassen möchte, der findet ebenfalls unter Wikipedia erste Ansätze.
 
Wikipedia: "Zoophilie (gr ζώον zóon „Lebewesen“, „Tier“ und φιλία philia „Liebe, Freundschaft, Wohlwollen“) bezeichnet das sexuelle Hingezogensein zu Tieren. Zoophilie kann sexuelle Handlungen beinhalten, aber auch Vorlieben, die nur sekundär, manchmal gar unbewusst, der sexuellen Befriedigung des Menschen dienen. Der Begriff wurde erstmals 1896 von dem Wiener Psychiater Richard von Krafft-Ebing in seinem Werk Psychopathia sexualis benutzt. Der Begriff wird umgangssprachlich mit Sodomie gleichgesetzt."
 
Der ganze Text bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Zoophilie
 
Meine Meinung zum Thema steht fest. Ein Tier wird niemals seine Einwilligung zum Sex mit einem Menschen geben. was einige Psychologen hier als freiwillige Zuwendung interpretieren, ist als solches nicht zu sehen. Auch finde ich das Argument, dass der Mensch "das Tier durch die sexuelle Autonomie der Tiere wird aus Profitgründen regelmässig durch Handlungen wie [künstliche Befruchtung und Schlachten] verletzt", sehr fragwürdig.
 
Aber bildet euch selbst eine Meinung.
 

Kommentare:

  1. Hallo Herr Wagner,

    wie Sie es schon richtig angedeutet haben, können viele noch nichts mit dem Begriff „Zoophilie“ anfangen, desto wichtiger ist die Information und Aufklärung.

    Es wird immer ein Pro und Kontra zum Thema Zoophilie geben, ich halte es dennoch nicht richtig die Erläuterungen aus Wissenschaft und Forschung anzuzweifeln.

    In Ihrem Buch „Oliver Hell - Abschluss“ umschreiben Sie Zoophilie als sadistische Handlungen an Tieren, was ich sehr fragwürdig finde.

    Hier fehlt es eindeutig an Hintergrundwissen.

    Leider kursieren im Internet immer wieder derartigen Berichterstattungen von getöteten Tieren die sexuell missbraucht wurden, die Wahrheit sieht in den meistens fällen jedoch anders aus.

    Nicht nur Sie sind der Auffassung das sexuelle Interesse „nie“ von einem Tier ausgehen würde. Hier ist zu hinterfragen, „warum sollte ein Tier das nicht tun“?

    Es wird nicht hinterfragt, ob das sexuelle Interesse vom Tier initiiert wird, sondern es wird immer der Mensch als Verursacher hingestellt.

    Wenn sich zwei geschlechtsfähige Partner auf Basis von Emotion, Liebe, Zuneigung und Gefühle finden, wenn auch unterschiedlicher Gattung, so sollte dies nicht als Missbrauch verstanden werden.

    Zoophilie ist eine sexuelle Orientierung, wenn auch unter Abweichung der gesellschaftlichen Norm, sie zu verbieten halte ich für Unsinn.

    Wie würden Sie reagieren, wenn jemand aus Ihrer Familie zoophil ist, ihn wegen seiner Neigung Anzeigen oder Stillschweigen bewahren?

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  2. Hallo, ich hoffe nicht, dass ich hier einen bekennenden Zoophilen auf meinen Blog begrüßen darf. Nur um es klarzustellen, mir ist der Unterschied zwischen Zoophilie/Sodomie und Zoosadisten durchaus bekannt. Doch habe ich hier eine sehr durchlässige Grenze ausgemacht in meinen Recherchen. Da ich kein Verständnis für die sexuelle Neigung der Zoophilen/Sodomisten hege, und ich auch die wissenschaftliche Diskussion, die es wirklich gibt, nicht nachvollziehe kann, sehe ich mein Buch als das an, was es ist: ein Spiegel der Gesellschaft, der das Treiben einiger sexuell verwilderter Gesellen verdeutlicht. Ob Sie da nun mögen oder nicht, ganz ehrlich, das interessiert mich nicht. LG

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  5. Ich erlaube mir die Posts von Grisuify unkommentiert zu löschen.

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